Coronavirus

Uns erreichen zahlreiche Fragen zum Coronavirus


Die häufigsten Fragen und Antworten für Versicherte haben wir Ihnen hier zusammengestellt.
Sie sind Arbeitgeber und haben Fragen zum Coronavirus? Dann schauen Sie hier.

Krankschreibung per Telefon auf 14 Tage ausgeweitet

Vertragsärzte dürfen Patienten ab sofort bis zu 14 Tage am Telefon krankschreiben. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Damit wurde die 7-Tage-Regelung von letzter Woche erweitert. Patienten können dadurch zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen.

Die Regelung zur telefonischen AU ist bis zum 23. Juni befristet.

Wie kann man sich vor einer Infektion schützen?

Die wichtigsten Hygienetipps im Video.

Wie bei der Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen sind eine gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten das A und O. In Anbetracht der Grippewelle sind diese Maßnahmen sowieso überall angeraten.

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt Menschen über 70 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken. Da es momentan Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff gibt, sollen vorrangig Personen mit besonders hohem Risiko geimpft werden.

Aufklärung zum Coronavirus in 15 Sprachen

Button Ethno-medizinisches Zentrum
Das Ethno-Medizinische Zentrum informiert online in 15 Sprachen über das Coronavirus: wesentliche Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenwertes zum Virus. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, MigrantInnen und TouristInnen.

Alle Risikogebiete im Überblick

Was tun bei Verdacht auf eine Coronarivus-Infektion?

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine sehr gute Handlungsempfehlung erstellt:

Grafik Handlungsempfehlung bei Coronavirus-Verdacht

Hotlines zum Coronavirus

Wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die 116117 — die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes-, wenn Sie die Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.

Oder Sie wenden sich an das örtliche Gesundheitsamt.

Hier finden Sie eine weitere Auswahl von Hotlines, die bundesweit zum Thema Coronavirus informieren.

  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland - 0800 011 77 22

  • Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon) - 030 346 465 100

  • Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung - Behördennummer 115 (www.115.de)

  • Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte - Fax: 030 / 340 60 66 – 07 info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

  • Gebärdentelefon (Videotelefonie) -  https://www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Bitte beachten Sie: Durch das hohe Telefonaufkommen kommt es überall zu längeren Wartezeiten am Telefon.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen

Die wichtigsten Fragen und Antworten hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zusammengetragen.

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können harmlose Erkrankungen wie Erkältungen hervorrufen, aber auch gefährliche Atemwegsinfektionen wie SARS oder MERS. Das neuartige Coronavirus löst ähnliche Symptome wie bei einer starken Erkältung aus, wie etwa Husten, Schnupfen und Fieber, kann aber auch mit einem schweren Verlauf einhergehen und zu einer Lungenentzündung führen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus gibt es im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA (Stand 25.02.2020) sowie auf der Website der BZgA.

Immer aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums

Die wichtigsten Fragen beantwortet das Robert Koch Institut.

Weitere Infos:

 BMG und RKI - Infos zu Coronavirus deutsch, englisch, italienisch

 

 BMG und RKI - Infos zu Coronavirus deutsch, englisch, chinesisch

Gesetzliche Krankenversicherung zahlt Corona-Test

Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands: "Wenn ein Arzt einen Corona-Test medizinisch für geboten hält, sollte er testen. Das ist seine medizinische Entscheidung, bei der die Kriterien des Robert Koch Instiuts zu berücksichtigen sind. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen das dann selbstverständlich auch."

Hygienetipps

In diesem Infoblatt hat das  RKI Hygienetipps zusammengestellt.

 

Händehygiene

Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Regelmäßiges Händewaschen kann viele Infektionen schon im Vorfeld verhindern. Auch das Risiko von Atemwegserkrankungen kann durch Händewaschen erheblich gesenkt werden.

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen — das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

  1. Hände unter fließendem Wasser anfeuchten.
  2. Hände gründlich einseifen.
  3. Nicht vergessen, die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern zu verreiben.
  4. Unter fließendem Wasser gut abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Sorgfältig abtrocknen, auch zwischen den Fingern. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.

Wann Hände waschen? Immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall

 Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeiten
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Husten- und Nies-Etikette

Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die Regeln der sogenannten Husten-Etiquette beachten, die auch beim Niesen gilt:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei von anderen Personen abwenden.