Anspruch auf Kinderkrankengeld erweitert

Die in der vergangenen Woche in Kraft getretene Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes regelt den nochmals erweiterten Anspruch auf Kinderkrankengeld für 2021. Dieser gilt nicht nur dann, wenn das Kind krank ist, sondern auch, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind oder die Betreuung eingeschränkt ist.

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt von 20 Tagen pro Elternteil und Kind um weitere zehn Tage auf 30 Tage und damit für Elternpaare pro Kind auf 60 Tage. Auch für Alleinerziehende verdoppelt sich der Anspruch pro Kind von 30 auf nun 60 Tage. Bei mehreren Kindern gilt ein Anspruch von maximal 65 Tagen, bei Alleinerziehenden maximal 130 Tage.

Die BKK Pfalz möchte ihren Versicherten die Beantragung von Kinderkrankengeld aufgrund der Corona-Pandemie so leicht wie möglich machen. Wenn Kinder aufgrund der Pandemie zu Hause betreut werden müssen, lassen Sie uns einfach den untenstehenden Antrag zusammen mit einem formlosen Nachweis über die Schließung der Schule/Betreuungseinrichtung per E-Mail oder Post zukommen.

So geht's

Bitte füllen Sie diesen  Antrag auf Kinderkrankengeld wegen Schul- oder Kitaschließung aus, dann einfach ausdrucken, unterschreiben und uns bitte zusammen mit dem formlosen Nachweis über die Schließung per E-Mail oder Post schicken — wir kümmern uns dann um alles Weitere. Bitte informieren Sie auch Ihren Arbeitgeber.

Ist Ihr Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse wie üblich mit einer Bescheinigung des Arztes/der Ärztin nachgewiesen werden. Dafür wird die „Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ ausgefüllt.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann und das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Fragen und Antworten zu Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld gibt es auf der Website des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.