Telefonische Krankschreibung bei Atemwegserkrankungen

Aufgrund der bevorstehenden Grippe- und Erkältungszeit hat der Gemeinsame Bundesausschuss die wieder eingeführte Corona-Sonderregelung für eine telefonische Krankschreibung bis zum 31. März 2023 verlängert.

Versicherte, die aufgrund einer leichten Atemwegserkrankung arbeitsunfähig sind, können nach telefonischer Anamnese bis zu 7 Tage krankgeschrieben werden. Niedergelassene Ärzt*innen befragen die Patient*innen dabei am Telefon zu ihren Beschwerden und bescheinigen dann gegebenenfalls die Arbeitsunfähigkeit. Eine Verlängerung der Krankschreibung auf telefonischem Wege ist einmalig für weitere 7 Kalendertage möglich.

Die Regelung soll helfen, Kontakte zu vermeiden und potenzielle Infektionsrisiken auch im Hinblick auf COVID-19 zu minimieren.

Unabhängig von der Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung sollten Versicherte bei typischen COVID-19-Symptomen, nach Kontakt zu COVID-19-Patienten und bei unklaren Symptomen von Infektionen der oberen Atemwege vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen.

Wissenswertes sowie Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus haben wir hier für Sie zusammengestellt.