Telefonische Krankschreibung weiter möglich

Aufgrund des anhaltend hohen Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss auf eine weitere Verlängerung der Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt.

Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei durch eine eingehende telefonische Befragung persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.

Die Regelung ist vorerst bis 30. Juni 2021 befristet.

Von der räumlichen Trennung der Fälle sollen vor allem auch viele ältere und multimorbide Risikopatienten ohne Atemwegsprobleme profitieren. Sie können notwendige Arztbesuche und Behandlungen trotz eines aktiven Pandemiegeschehens nutzen, ohne sich einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszusetzen oder Krankheiten zu verschleppen.

Unabhängig von der Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung sollten Versicherte bei typischen COVID-19-Symptomen, nach Kontakt zu COVID-19-Patienten und bei unklaren Symptomen von Infektionen der oberen Atemwege vor dem Arztbesuch telefonisch Kontakt zur Praxis aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen.

Wissenswertes sowie Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus haben wir hier für Sie zusammengestellt.