Krebsvorsorge

Die Zahl jährlicher Neuerkrankungen an Krebs wird in Deutschland auf circa 350.000 Fälle geschätzt. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen können zwar das Auftreten von Krebs nicht verhindern, sie können jedoch durch rechtzeitig eingeleitete Behandlung lebensrettend sein.

Frauen ab 20 können die Krebsfrüherkennung jährlich in Anspruch nehmen. Untersucht werden die Genitalorgane und der Arzt entnimmt einen Abstrich von der Schleimhaut, der auf Krebszellen untersucht wird. Bei Frauen ab 30 Jahren wird zusätzlich die Brust untersucht.

Männer ab 45 Jahren können jährlich zur Krebsvorsorgeuntersuchung gehen. Untersucht werden die Prostata (Vorsteherdrüse), die äußeren Genitalorgane und die Haut.

Darmkrebsvorsorge

Alle Versicherten können ab 50 Jahren jährlich zur Darmkrebsvorsorge gehen. Untersucht wird der Enddarm und der übrige Dickdarm.

Zwischen 50 und 55 Jahren wird jährlich auch ein Schnelltest auf verborgenes Blut im Stuhl durchgeführt. Außerdem hat jeder Versicherte ab 55 Anspruch auf eine Darmspiegelung (Koloskopie), die nach 10 Jahren wiederholt werden kann.