Geld verdienen

Nach der Schule erstmal ein paar Monate jobben — eventuell hast du schon während deiner Schulzeit nebenher gearbeitet und dir so ein zusätzliches Taschengeld verdient. Dann hast du vielleicht noch gute Kontakte zu deinem Arbeitgeber, und er beschäftigt dich über deinen Schulabschluss hinaus.

Jobbörse

Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich vor allem bei der Bundesagentur für Arbeit über Nebenjobs und geringfügige Beschäftigungen informieren. Ganz einfach geht das über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Minijob

Ob als Überbrückung bis zum ersehnten Studienplatz oder weil du keinen Ausbildungsplatz gefunden hast: Nebenjobs in allen erdenklichen Branchen findest du quasi an jeder Ecke. Nicht nur die Recherche im Internet kann dir da helfen, sondern auch der persönliche Weg! Wenn du etwa ein Lieblingsgeschäft hast, dann frag dort einfach nach, ob du stundenweise dort arbeiten kannst. Vielleicht hat auch der Kiosk, der Bäcker oder die Buchhandlung um die Ecke Bedarf an Aushilfen.

Zu beachten ist, dass du bei einem regelmäßigen Einkommen bis zu 450 Euro im Monat keine Steuern und Sozialabgaben zahlen musst. Dein Arbeitgeber überweist pauschal Beiträge für deine Kranken- und Rentenversicherung sowie Steuern an die Minijobzentrale.

Als Minijobber kannst du über einen Elternteil gesetzlich krankenversichert sein, ohne selbst etwas zu bezahlen. Die beitragsfreie Familienversicherung ist bis zum 25. Geburtstag möglich, wenn du studierst oder zur Schule gehst. Für Minijobber sind durchschnittlich 450 Euro Lohn erlaubt.

Für drei Monate im Jahr darfst du noch einen weiteren Job annehmen und beliebig viel verdienen, ohne die Familienversicherung aufs Spiel zu setzen. Dann zahlst du auch dafür keine Abgaben und kannst dir vielleicht noch etwas für die Zukunft — etwa fürs Studium — zurücklegen.

Ferienjobs

Egal, ob du studierst, arbeitslos bist oder eine Zeit überbrücken möchtest: Die Ferienzeit bietet dir eine gute Gelegenheit, nicht nur ein paar Euro zu verdienen, sondern auch schon in deine berufliche Zukunft zu investieren. Saisonarbeiter werden jedes Jahr aufs Neue gesucht und gebraucht.

Animateure

Sommer, Sonne, Sport — und nebenbei noch Geld verdienen. Ganz so leicht ist der Saisonjob  nicht. Denn neben dem schönen Wetter in Urlaubsgebieten muss man als Animateurin und Animateur einige Fähigkeiten und Kenntnisse mitbringen.

Du musst mindestens 18, in manchen Urlaubsgebieten auch 21 Jahre alt sein. Klar ist, dass du aufgeschlossen und teamfähig, sympathisch und einigermaßen sportlich sein solltest. Schließlich sollst du andere Leute dazu animieren, an meist sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Gute Umgangsformen und mindestens Fremdsprachenkenntnisse in Englisch sind ebenso ein Muss wie hohe Belastbarkeit. Denn während die Reisegäste in der Sonne mit Cocktails am Pool relaxen, müssen die Animateure arbeiten.

Tagsüber müssen die Gäste zu Beach Volleyball oder Wasserball, Gymnastik am Strand oder Sportwettbewerben ermuntert werden, abends gibt es oft noch Shows wie Musical-Medleys oder andere Darbietungen. Ein Allround-Talent in Sachen Sport und Unterhaltung ist hier genau richtig aufgehoben.