Zecken: Mehr Risikogebiete für Hirnentzündungen

Ein Risiko für eine FSME-Infektion durch einen Zeckenstich besteht in Deutschland weiterhin vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen.

Die Zahl der Risikogebiete ist auf insgesamt 145 Kreise gestiegen. 2015 neu hinzugekommen sind zwei weitere Kreise in Bayern und einer in Thüringen. Es gibt aber auch einzelne Risikogebiete in Mittelhessen, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen. Das meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem Epidemiologischen Bulletin.

Das RKI beklagt die stagnierenden und in einzelnen Gebieten sogar rückläufigen Impfquoten. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in Risikogebieten Kontakt zu Zecken haben könnten.

Durch den Stich einer mit dem FSME-Virus (Frühsommer-Meningoenzephalitis) infizierten Zecke wird die Krankheit auf den Menschen übertragen. Ungefähr die Hälfte der Patienten erkrankt schwer an einer Entzündung von Hirnhaut oder Gehirn.

Tatsache ist, dass es bei FSME kein Gegenmittel gibt. Um sich sicher zu schützen, hilft nur Vorbeugung: eine dreifache Zeckenimpfung, deren Schutz anschließend mindestens drei Jahre hält.

Die BKK Pfalz übernimmt 100 Prozent der Kosten für alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen. Lesen Sie auch unsere Infos zum Thema Schutzimpfungen im Allgemeinen und zur Zeckenimpfung im Besonderen.