Zecken: Mehr Risikogebiete für FSME

Ein Risiko für eine FSME-Infektion durch einen Zeckenstich besteht in Deutschland weiterhin vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, in Südhessen, im südöstlichen Thüringen und in Sachsen.

Einzelne Risikogebiete befinden sich außerdem in Mittelhessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Niedersachsen.

Insgesamt meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 164 Kreise als FSME-Risikogebiete. Sie finden alle Gebiete hier, mit Landkreistabelle. Lesen Sie dazu auch mehr Daten und Informationen im "Epidemiologischen Bulletin" des RKI.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in Risikogebieten Kontakt zu Zecken haben könnten. Beklagt wird vom RKI, dass die Mehrzahl (98 Prozent) der 2019 gemeldeten FSME-Erkrankten gar nicht oder nur unzureichend geimpft wurden.

Durch den Stich einer mit dem FSME-Virus (Frühsommer-Meningoenzephalitis) infizierten Zecke wird die Krankheit auf den Menschen übertragen. Ungefähr die Hälfte der Patienten erkrankt schwer an einer Entzündung von Hirnhaut oder Gehirn.

Tatsache ist, dass es bei FSME kein Gegenmittel gibt. Um sich sicher zu schützen, hilft nur Vorbeugung: eine dreifache Zeckenimpfung, deren Schutz anschließend mindestens drei Jahre hält.

Die BKK Pfalz übernimmt 100 Prozent der Kosten für alle von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen. Lesen Sie auch unsere Infos zum Thema Schutzimpfungen im Allgemeinen und zur Zeckenimpfung im Besonderen.

10 Dinge, die Sie über Zecken und Zeckenstiche wissen sollten

+ Expertentipps per Video zum Thema Zecken aus unserer Wanderfit-Redaktion.