Mit Genuss gegen Entzündungen
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Eine antientzündlich ausgerichtete Ernährung setzt auf eine gute Auswahl frischer, ballaststoffreicher Lebensmittel, die lange sättigen. Mit ihr kann man „stillen Entzündungen“ und Übergewicht entgegenwirken.
Übergewicht wird häufig durch unbemerkte entzündliche Prozesse im Körper gefördert und umgekehrt begünstigt Übergewicht auch Entzündungen. Es gibt einige Lebensmittel, die nachweislich antientzündlich wirken. Sie können dabei helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Das sagen auch die aus ihrer NDRTV-Sendung bekannten „Ernährungs-Docs“. Ihr neuestes Buch „Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungs-Formel“ vereint einfache Rezepte mit praktischen Tipps zur Ernährungsumstellung.
Die Mischung macht's
Eine antientzündliche Ernährung ist keine Spezialdiät, sondern eine pflanzenbetonte, ballaststoffreiche und mediterran geprägte Ernährungsweise. Dabei kommen viel Gemüse, Obst, Beeren, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte sowie häufiger Fisch statt Fleisch auf den Teller – dazu hochwertiges Raps- und Olivenöl. Kombiniert mit Bewegung und Stressreduktion entfaltet sie ihre Wirkung am besten. Denn was viele nicht wissen: Das Stresshormon Cortisol bremst das Hormon, das für das Sättigungsgefühl zuständig ist. Gleichzeitig fördert es die Ausschüttung eines Hormons, das „Hunger“ signalisiert. Und zack: Schon haben wir Heißhunger auf Kuchen oder Pommes.
Eine antientzündliche Ernährung ist aber auch für alle geeignet, die mit chronischen entzündlichen Prozessen wie Rheuma, Psoriasis-Arthritis oder entzündlichen Darmerkrankungen zu kämpfen haben. Probieren Sie doch mal unser Rezept aus und wirken Sie so Entzündungen entgegen!
| Das sollten Sie verwenden | Diese Lebensmittel sollten Sie meiden |
|---|---|
| Gesunde Fette wie Raps-, Lein-, Oliven- oder Walnussöl | Verarbeitete Lebensmittel, Fertiggerichte |
| Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering | Frittiertes und Margarine |
| Buntes Gemüse und Beeren | Zucker und Weißmehl |
| Gewürze und Kräuter wie Ingwer, Kurkuma, Knoblauch und Zimt | Rotes Fleisch und Wurst |
Rezept: Asia-Gemüse-Nudeln mit Pak Choi und Ei
Zutaten für 2 Personen
- 140 g Emmer-Vollkornspaghetti
(ersatzweise Dinkel-Vollkornspaghetti) - Salz
- 200 g Brokkoli
- 1 rote Paprikaschote
- 300 g Baby-Pak-Choi
- 20 g Ingwer
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL helles Sesamöl
(ersatzweise Rapsöl) - 2–3 EL Sojasauce
- 2 TL geröstetes Sesamöl
- 2 Eier (Größe M)
- 2 TL Limettensaft
- Pfeffer aus der Mühle
- 2 TL dunkle Sesamsamen
Zubereitung
1. Die Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. In ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Nach Belieben die Spaghetti mit einer Schere grob in Stücke schneiden.
2. Inzwischen den Brokkoli putzen, waschen und in Röschen teilen, den Strunk schälen und klein würfeln. Die Paprika vierteln, putzen, waschen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Den Pak Choi putzen und waschen, die weißen Teile in dünne Streifen, die grünen Teile in 2 bis 3 cm breite Streifen schneiden. Ingwer, Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.
3. Das Öl im Wok oder in einer Pfanne erhitzen. Brokkoli, Paprika und Pak-Choi-Stiele darin bei mittlerer Hitze in etwa 3 Minuten unter Rühren bissfest braten. Dann Ingwer, Zwiebel, Knoblauch und PakChoi-Blätter dazugeben und etwa 2 Minuten mitbraten. Alles mit 2 EL Sojasauce und geröstetem Sesamöl würzen, herausnehmen.
4. Anschließend die Eier im heißen Wok im verbliebenen Öl unter Rühren braten. Die Nudeln und das Gemüse dazugeben und alles unter Rühren 2 bis 3 Minuten erhitzen. Mit Limettensaft, restlicher Sojasauce (ca. 1 EL) und Pfeffer abschmecken. Die Asia-Nudeln in Schalen oder tiefen Tellern anrichten und mit Sesam bestreuen.
Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungsformel
Dieses Rezept stammt aus "Gesund abnehmen mit der Anti-Entzündungsformel" von Die Ernährungs Docs
© Rezeptfoto: ZS/ Edel Verlagsgruppe / Claudia Timmann