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Facharzt im Gespräch mit Patientin

Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und Raucher

Leistung

Lungenkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Größter Risikofaktor für Lungenkrebs ist das Rauchen. Die Lungenkrebs-Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (CT) hilft dabei, Lungenkrebs bereits im frühen Stadium zu erkennen, also bevor er zu Beschwerden führt. Dadurch steigen die Behandlungs- und Heilungschancen. 

Unser Plus

Wir beraten Sie gerne rund um die neue Früherkennungsuntersuchung.

In Deutschland sind mehr als 85 % der Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen. Rund 58.000 Menschen erkranken nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) hierzulande jährlich an Lungenkrebs. Das Risiko für Lungenkrebs ist umso höher, je früher mit dem Rauchen begonnen wird, je länger geraucht wird und je mehr Zigaretten täglich geraucht werden.

Wer kann die Lungenkrebs-Früherkennung in Anspruch nehmen?

Die kostenlose Früherkennungsuntersuchung richtet sich an starke Raucherinnen und Raucher, die

  • zwischen 50 und 75 Jahre alt sind,
  • aktuell rauchen oder in den letzten zehn Jahren mit dem Rauchen aufgehört haben,
  • mindestens 25 Jahre geraucht haben und
  • mindestens 15 sogenannte Packungsjahre aufweisen.

Packungsjahre geben an, wie viel jemand im Laufe seines Lebens geraucht hat. Ein Packungsjahr entspricht dabei dem Konsum einer Packung Zigaretten (etwa 20 Stück) pro Tag über ein Jahr. Berechnet werden die Packungsjahre also aus der Anzahl der Jahre, die Sie insgesamt geraucht haben, multipliziert mit der Anzahl der Packungen, die Sie im Durchschnitt pro Tag geraucht haben. Wer beispielsweise nur eine halbe Packung täglich raucht, erreicht ein Packungsjahr nach zwei Jahren.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Wenn Sie sich für die Untersuchung interessieren, wenden Sie sich zunächst an eine allgemeinmedizinische oder internistische Praxis, die an der Lungenkrebs-Früherkennung teilnimmt. Die Praxis prüft, ob die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, also Alter und Rauchhistorie, auch Ihr Gesundheitszustand wird beurteilt. Im Anschluss kann dann eine Überweisung an die Radiologie erfolgen.

Die Untersuchung erfolgt mit einer Niedrigdosis-Computertomographie. Dabei wird die Lunge mit geringerer Strahlenbelastung geröntgt als bei einer herkömmlichen CT-Untersuchung. Die Bilder werden von speziell geschulten Radiolog*innen ausgewertet. 

Was sind die Vorteile?

Je früher Krebs entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen und desto niedriger ist die Zahl der Todesfälle. Mithilfe der Niedrigdosis-CT kann Lungenkrebs bereits in einem frühen Stadium entdeckt und somit erfolgreicher behandelt werden. Dadurch sinkt das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben.

Weitere Informationen

Detaillierte Informationen zur Lungenkrebs-Früherkennung für Raucherinnen und Raucher finden Sie im Faltblatt des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss).

Noch Fragen? Wir sind gerne für Sie da!

Team Gesundheitsförderung

Telefon 0621 68 559 109
Fax 0621 68 559 3444
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