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Wohlfühlküche

Essen, was glücklich macht

Süßkartoffelsuppe angerichet in Suppenschale Süßkartoffelsuppe angerichet in Suppenschale
Datum:
17. Dezember 2025
Lesezeit:
3 min

Ob heiße Suppe, deftiger Auflauf oder süße Zimtschnecken: Manche Gerichte wärmen nicht nur unseren Körper, sondern sorgen auch für gute Laune – gerade im Winter.

Tatsächlich beeinflusst das, was wir schmecken und riechen, unser Wohlbefinden. Dahinter steckt keine Magie, sondern Biochemie. Unser Gehirn benötigt verschiedene Nährstoffe, um Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin oder Noradrenalin zu produzieren. Diese Neurotransmitter tragen dazu bei, dass wir uns wach, gelassen und ausgeglichen fühlen. Wichtig ist dabei auch, welche Mahlzeiten bei uns welche Gefühle auslösen, zum Beispiel weil wir sie mit bestimmten Erfahrungen aus unserer Kindheit verbinden. 

Wir haben aus dem Kochbuch „Seelenwärmer aus meiner Küche“ von Andrea Natschke-Hofmann zwei Rezepte ausgewählt, die gerade in der dunklen Jahreszeit nicht nur den Magen, sondern auch die Seele wärmen.

Süßkartoffelsuppe mit Orangensaft

Für 4 Portionen

  • 400 g Süßkartoffeln
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butter
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Msp. Cayennepfeffer
  • ½ l Gemüsebrühe
  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 150 ml Sahne (alternativ: Soja- oder Hafersahne)
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • ein paar Stängel Petersilie

Die Süßkartoffeln und die Schalotten schälen und würfeln. Beides in der Butter andünsten. 

Den Ingwer schälen und auf einer Reibe ganz fein reiben.

Den Cayennepfeffer über die Kartoffeln streuen und den Ingwer zufügen, die Brühe und den Orangensaft angießen und die Suppe für circa 20 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Die Sahne hinzufügen und alles mit dem Pürierstab fein pürieren. Nochmals aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Die Petersilie fein hacken. Die Suppe auf Teller oder Schüsseln verteilen, mit etwas Petersilie und eventuell noch einem kleinen Schuss Sahne dekorieren.

Quarkschmarrn mit Grieß

Für 4 Portionen

  • 6 Eier
  • 500 g Magerquark
  • 400 g saure Sahne
  • 2 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange
  • 120 g Grieß
  • 40 g Speisestärke
  • 1 TL Vanillepaste
  • 140 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 80 g Butter
  • Puderzucker

Die Eier trennen. Den Quark, die saure Sahne, die Orangenschale, den Grieß, die Speisestärke, die Vanillepaste, den Zucker und die Eigelbe miteinander verrühren. 

Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen und den Eischnee nach und nach unter die Quarkmasse rühren. Für 10 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.

In einer ofenfesten, beschichteten Pfanne (24 cm Durchmesser) circa 20 g Butter schmelzen, die Hälfte des Teiges einfüllen und auf der untersten Schiene des Backofens für 10 Minuten backen.

Die Masse dann vorsichtig mit 2 Pfannenwendern vierteln und wenden. Nochmals 20 g Butter zugeben und weitere 8 Minuten im Ofen backen. Den Schmarrn vorsichtig zerteilen und sofort mit Puderzucker bestäubt servieren. Mit der zweiten Hälfte ebenso verfahren.

Dazu schmeckt Zwetschgenröster oder Apfelmus.

Die Rezepte stammen aus dem Buch "Seelenwärmer aus meiner Küche" von Andrea Natschke-Hofmann, © 2025 Jan Thorbecke Verlag

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