Wohin mit alten Arzneimitteln?
- Datum:
- 15. August 2024
- Lesezeit:
- 2 min
Egal ob Schmerztabletten, Hustensaft, Verbandsmaterial oder Antibiotika: In vielen Haushalten sammeln sich mit der Zeit angebrochene oder abgelaufene Medikamente an. Aber wohin damit? Damit wir unsere Umwelt und Gewässer nachhaltig schützen können, ist es wichtig, dass wir Arzneimittel richtig entsorgen. Da es in Deutschland keine einheitliche Regelung gibt, können die Entsorgungswege regional unterschiedlich sein.
Welche Entsorgungsmöglichkeiten gibt es?
- Hausmüll: In den meisten Fällen können Medikamente und Arzneimittel in der Restmülltonne entsorgt werden – umweltbewusst, sicher und mit wenig Aufwand.
- Schadstoffmobile: Für die Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln bieten viele Gemeinden speziell dafür vorgesehene mobile Schadstoff-Sammelstellen an.
- Recyclinghöfe: Viele Gemeinden betreiben Recyclinghöfe und bieten dort eine Möglichkeit zur Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln an.
- Apotheken: Einige Apotheken bieten die Rücknahme von Medikamenten auf freiwilliger Basis an.
Spezielle Arzneimittel, wie beispielsweise Mittel zur Behandlung von Krebs (Zytostatika), dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrer Arztpraxis.
Wichtig: Arzneimittel niemals über Toilette oder Spüle entsorgen!
Arzneimittel-Entsorgung leicht gemacht
In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung zur Entsorgung von Medikamenten und Arzneimitteln. Auf der Website arzneimittelentsorgung.de erfahren Sie, wie Sie an Ihrem Wohnort Arzneimittelmittel umweltbewusst entsorgen können.
Warum Arzneimittel nicht in den Abfluss gehören
Medikamente und Arzneimittel helfen, Krankheiten zu lindern und zu heilen. Wenn sie aber in unsere Umwelt und in unseren Wasserkreislauf gelangen, können sie auch unerwünschte Effekte haben. Über die richtige Entsorgung können wir selbst einen wichtigen Beitrag dazu leisten, einen Eintrag in unseren Wasserkreislauf zu verhindern und unsere Wasserressourcen zu schützen.